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Ist es nur eine Phase?

  • Autorenbild: Onkel N
    Onkel N
  • vor 8 Minuten
  • 2 Min. Lesezeit

Manchmal frage ich mich das tatsächlich.

Bei uns schlägt die Spielvariante „Kampagne“ derzeit jedenfalls voll ein. Ob die 40K-Middlehammer-Kampagne der 3. Edition, eine neue kartenbasierte Kampagne für The Old World mit neun Spielern:



Die Gefährten-Kampagne für Herr der Ringe oder vielleicht sogar die frisch aufkommende Vampire: The Masquerade-Reihe – gefühlt bemale ich seit Jahren kaum noch Modelle für einzelne Spiele, sondern ausschließlich für Kampagnen.



Und genau deshalb möchte ich heute unsere nächste große Unternehmung vorstellen:

Die 3. Edition feiert Armageddon. Schließlich gab es bereits damals ein eigenes Kampagnenbuch für diesen legendären Konflikt.



Am 09.08. treffen wir uns im allseits beliebten Squiggz in Memmingen. Es ist ein echter Luxus, dort spielen zu dürfen, und zugleich ein zentraler Treffpunkt für die Middlehammer-Gruppe.


Es wird ein Tag für Nerds – im besten Sinne. Wir schlagen Schlachten im Orbit und kämpfen anschließend am Boden um Durchbrüche und strategische Ziele. Aktuell sieht es sogar so aus, als könnten wir erstmals mit zwölf oder gar dreizehn Spielern antreten.


Für den Spieltag kombinieren wir die originalen Bodengefechte mit unserem selbst entwickelten Mini-Spiel „Raumflotte“, das in kurzer Zeit für viele Teilnehmer die entscheidende Ebene im Orbit ergänzt. Wir haben schon getestet, und für so manchen Mitspieler ist es tatsächlich DER Grund mitzuspielen:





Während über den Planeten Raumschiffe aufeinanderprallen, werden darunter die Kämpfe zwischen Orks und dem Imperium ausgetragen.


Euch erwarten Stahllegionäre, Minenfelder, Stacheldraht und erbitterte Verteidigungslinien – die grüne Invasion muss aufgehalten werden. Hans ist schon vorbereitet:




Dabei gilt ein Gentleman Agreement: Je Seite könnte einmal eine legendäre Persönlichkeit das Kommando übernehmen – ein Thraka für die Orks und ein Yarrick für das Imperium –, unterstützt von thematisch passenden Armeen.

Doch auch auf einem anderen Schlachtfeld tut sich einiges.



Seit Mai bringt mein guter Freund Peddy The Old World bei uns wieder kräftig voran. Für diese Kampagne bemale ich aktuell eine Wildork-Themenarmee, und ich muss sagen: Die Modelle begeistern mich einfach.



Auf meinen ersten Sieg warte ich zwar noch immer, doch ist es nicht letztlich ein Gewinn für alle Beteiligten, wenn man am Ufer des Grüntensees ein episches Gefecht austragen darf?


Ich denke schon.



Bislang standen meinen Wildorks bereits Streitmächte aus Bretonia, Cathay und den Tiermenschen gegenüber. Siege waren rar, Geschichten dafür umso zahlreicher. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum Kampagnen bei uns gerade so gut funktionieren: Nicht das Ergebnis bleibt in Erinnerung, sondern die gemeinsamen Erlebnisse, die kleinen Geschichten und die großen Schlachten, über die man noch Monate später spricht.


Falls das also nur eine Phase ist, dann hoffe ich, dass sie noch eine ganze Weile anhält.

 
 
 

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