TTTG - Kellerkloppen die Zweite
- Marlie

- vor 4 Stunden
- 3 Min. Lesezeit
Das letzte Turnier beim TTTG war genau die Art Event, die zeigt, warum solche Tage für viele mehr sind als nur ein paar Spiele auf dem Tisch. Ein kompakt gehaltenes Teilnehmerfeld, vertraute Gesichter aus der Community und gleichzeitig genug Wettbewerb, um jeden Zug relevant zu machen.

Gespielt wurden drei Runden, genug damit sich keine Platzierung „zufällig“ ergibt, sondern sich über den Tag hinweg entwickelt. Schon beim Aufbau und den ersten Würfen war spürbar: Das hier wird kein lockeres Nebenbei-Turnier.

Mit insgesamt 12 Spielern (inklusive eines Drops nach der ersten Runde) war das Feld überschaubar, aber genau das hat den Druck erhöht. Es gab kein Verstecken im Mittelfeld, kein „mal schauen, wie’s läuft“.
Jede Paarung hatte Gewicht, jede Entscheidung konnte sich direkt auf die Platzierung auswirken.

Was das Event besonders gemacht hat, war die Mischung aus Spielstilen und Fraktionen. Von kontrollierten Gunlines bis hin zu aggressiven Nahkampf-Armeen war alles vertreten und genau das hat für abwechslungsreiche Spiele gesorgt. Manche Begegnungen wurden über Positionierung und Geduld entschieden, andere sind früh gekippt und in klare Punktevorsprünge übergegangen.

Schon nach den ersten Ergebnissen wurde deutlich, in welche Richtung sich das Turnier entwickeln würde: Hier wird nicht verwaltet, hier wird aktiv auf maximale Punkte gespielt. Hohe Scores waren keine Ausnahme, sondern Teil des Spiels und wer vorne mitspielen wollte, musste genau das liefern.

Ein Turnier also, bei dem sich schnell zeigt, wer seine Liste nicht nur kennt, sondern auch unter Druck sauber umsetzen kann.
Runde 1 – Der erste Marker wird gesetzt

Der Einstieg ins Turnier war noch ausgeglichen, aber einzelne Spieler haben direkt gezeigt, wo es hingehen könnte.
Fabian „Oachkatzl“ (Death Guard) mit einem brutalen 100-Punkte-Spiel
Stefan „Bezle“ (Astra Militarum) stark mit 67 Punkten
Maximilian „DerWiener“ (Drukhari) ebenfalls überzeugend mit 76 Punkten
David vs. Goran endet extrem knapp mit 51:50
Orks vs. Votann im 46:46 Draw – klassischer Grind ohne Durchbruch
Noch alles offen – aber erste Highscores setzen ein Zeichen.
Runde 2 – Linien zeichnen sich ab

Jetzt trennt sich langsam das Feld:
Gabriel (Tyranids) geht auf 2 Siege hoch – stabil und kontrolliert
Fabian (Death Guard) bleibt ungeschlagen
Alexander „NumberM“ (T’au) startet sein Comeback mit starken 84 Punkten
Votann (Tobias) holt sich einen wichtigen Sieg gegen Space Marines
Drukhari vs. Death Guard wird zum knappen Schlagabtausch (54:59)
Die Spitze formiert sich: Death Guard und Tyranids vorne, T’au im Aufwind.
Runde 3 – Entscheidung ohne Kompromisse

Jetzt wird nicht mehr gerechnet, jetzt wird geliefert:
Fabian (Death Guard) macht den Sack zu mit 96 Punkten
Goran (CSM) ebenfalls mit einem massiven 96er Ergebnis
David (S
pace Marines) mit klarem 68:20 Sieg
Mirko (Necrons) knallt ein 97-Punkte-Spiel aufs Board
Alexander (T’au) bestätigt seine Form mit 85 Punkten
Spätestens hier war klar: Die Top-Plätze werden über Punkte entschieden – und davon gab es reichlich.

Endplatzierungen
🥇 Platz 1
Fabian „Oachkatzl“ Oberacher – Death Guard
Scores: 100 / 59 / 96
Konstant + extrem hohe Peak-Performance. Verdienter Sieg.
🥈 Platz 2
Gabriel „bahamut9613“ Hörl – Tyranids
Scores: 59 / 73 / 50
Starker Start, solide durchgezogen.
🥉 Platz 3
David „BloodyNoob“ Antretter – Space Marines
Scores: 51 / 42 / 68
Nach Rückschlag stark zurückgekämpft.
Weitere Platzierungen
4. Platz
Goran Schumacher-Milutinovic – Chaos Space Marines
Scores: 50 / 62 / 96
Extrem starkes Finish.
5. Platz
Alexander „NumberM“ Fritzsche – T’au Empire
Scores: 55 / 84 / 85
Bestes Comeback des Turniers.
6. Platz
Tobias „Hang24th“ Hauser – Leagues of Votann
Scores: 46 / 60
Stabil trotz weniger Spiele.
7. Platz
Stefan „Bezle“ Ecker – Astra Militarum
Scores: 67 / 56 / 34
8. Platz
Maximilian „DerWiener“ Blum – Drukhari
Scores: 76 / 54 / 62
9. Platz
Kilian „Kilination“ Scheiber – Astra Militarum
Scores: 43 / 60 / 20
10. Platz
Mirko „Paypay“ Marinkovic – Necrons
Scores: 34 / 44 / 97
Höchstes Einzelspiel im unteren Feld – absolut wild.
11. Platz
Cassandra „CassyKon“ Konzett – Orks
Scores: 46 / 36 / 84
12. Platz
Julian „Juli13“ Seeber – Astra Militarum
Scores: 48 / 50
Meta & Auffälligkeiten

Death Guard zeigt, wie effizient kontrolliertes Spiel aktuell sein kann
Tyranids konstant stark, aber weniger explosive Peaks
T’au & Necrons mit extrem hohem Scoring-Potenzial
Astra Militarum stark vertreten, aber inkonsistent
Viele Spiele mit 80+ oder sogar 90+ Punkten → klares Zeichen für offensives, zielorientiertes Play
Fazit

Das Turnier war kein Zufallsprodukt, sondern ein klares Skill-Event:
Wer konstant punktet, gewinnt
Einzelne Ausreißer nach oben reichen nicht
Und Comebacks sind möglich – aber man muss sie auch durchziehen


Oder in kurz: Wer hier vorne steht, hat sich das nicht ausgewürfelt.


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