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The Dark Mountain 5 – Eventbericht

  • Autorenbild: Marlie
    Marlie
  • 9. Nov. 2025
  • 6 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 11. Nov. 2025

Verfasst von: Ugo Bagosh, Schreiber des „Innsbrucker Strategen“

Datum: 8. November 2025

Ort: Innsbruck, Tirol

System: Middle-earth Strategy Battle Game (MESBG)

Dauer: 12 Stunden epischer Spielkultur



Prolog eines begeisterten Beobachters


Seid gegrüßt, Freunde der Würfel und Miniaturen!

Ich bin Ugo Bagosh, Chronist der Innsbrucker Tabletop-Szene, und was sich am 8. November unter dem Banner von The Dark Mountain 5 ereignete, war nichts Geringeres als ein kleines Mittelerde-Wunder.

Zwölf Stunden lang wurde in den Hallen der Caritas in Innsbruck gewürfelt, gefachsimpelt, gelacht und gestaunt.


Organisation und Ablauf


Lukas und Kurl – zwei Meister der Planung, zwei Ruhepole im Sturm der Würfel. Alles lief wie geschmiert: Zeitplan, Missionen, Listencheck – nichts blieb dem Zufall überlassen. Die Location? Ein Volltreffer! Hell, freundlich, mit genug Platz für Tische, Würfel, Kaffee und die gelegentliche Sinnkrise zwischen zwei verlorenen Helden.



Kurl spielte sogar selbst mit und blieb dabei gelassener als ein alter Zwerg beim Bier.

Immer ein Lächeln, immer eine Antwort, halb Schiedsrichter, halb Seelsorger, ganz Gentleman.

Lukas dagegen zog die organisatorischen Fäden im Hintergrund wie ein erfahrener Zauberer – leise, aber wirkungsvoll.




Kurz gesagt:

perfekte Organisation, charmantes Chaosmanagement und spürbar viel Herzblut. Das Ganze fühlte sich an wie eine gut geölte Gemeinschaftsmaschine, in der jeder Zahn ins andere griff – freundlich, geduldig und mit einem Augenzwinkern.

Doch genug der Lobhudelei – die Würfel rufe




Die Seele der Schlachten – Gemeinschaft



Wer glaubt, Turniere wären bloß Wettkampf, hat The Dark Mountain noch nie erlebt. Hier geht es nicht nur um Siege, sondern um Geschichten, Freundschaft und das gemeinsame Staunen über das, was man erschafft. Die Stimmung war warm, herzlich und vertraut. Zwischen Kaffee, Maßband und Miniaturen entstanden neue Bekanntschaften, und alte Freundschaften wurden gefeiert.


Man half sich mit Regeln, erklärte Kniffe, zeigte stolz bemalte Armeen und tauschte Tipps aus, als hinge das Schicksal Gondors davon ab. Diese Geselligkeit – das ist das Herzstück des Hobbys, und ich sage es offen: Sie ist das, was Innsbruck zu einer der freundlichsten Communities macht, die ich kenne.


Helden aus Farbe und Fantasie


Ich nahm mir immer wieder Zeit, den Blick von meinen Notizen zu heben – und jedes Mal wurde ich belohnt.



Dort stand Helm Hammerhand, würdevoll wie ein König der alten Zeit. Ein bemalter Hexenkönig glitt schattenhaft durch die Ruinen von Osgiliath, während Fürst Imrahil in glänzendem Blau und Silber seine Ritter anführte. Ein mächtiger Mumakil stampfte quer durchs Gelände und brachte Tische wie Spieler gleichermaßen zum Staunen.



Und zwischen all diesen Szenen: Galadriel, erhaben und leuchtend, als würde sie selbst das Licht Lothlóriens in den Raum tragen. Ganz am anderen Ende der Halle erhob sich Azog der Schänder, bleich, brutal und furchteinflößend, ein Meisterwerk aus Farbe und Geduld.

Jede dieser Miniaturen war ein Kunstwerk, jede Base ein Stück Mittelerde, das durch Hingabe und Liebe zum Detail zum Leben erweckt wurde.


Von Strategie und Schicksal



Vier Missionen bildeten das Rückgrat dieses Turniers, jede von ihnen forderte die Spieler anders heraus und brachte ganz eigene Geschichten hervor:


  • Breakthrough – frühe Vorstöße, mutige Reiter und knappe Entscheidungen.


  • Treasure Hoard – hier wurde um jeden Zoll gerungen, und so mancher Schatz wechselte in letzter Sekunde den Besitzer.


  • Fog of War – Verwirrung, List und feines Gespür für Bewegung; ein Szenario, das Taktikerherzen höher schlagen ließ.


  • To the Death– der große Abschluss, in dem es keine Gnade mehr gab – nur noch Heldenmut und Würfelglück.



Was sich an den Tischen abspielte, war eine Mischung aus Drama und Freude, Taktik und Bauchgefühl. Es wurde gerechnet, gebangt, gefeiert – und zwischendrin immer wieder herzlich gelacht. Ein perfektes Gleichgewicht aus Strategie und Spaß, das nur entsteht, wenn Spieler wirklich in ihrer Welt aufgehen.




Man sah an den Tischen intensive Gefechte, clevere Manöver und unerwartete Wendungen. Helden stürzten sich in epische Duelle, Truppen hielten verzweifelt Engpässe, und hin und wieder fiel ein ganzer Plan an einem einzigen Würfelwurf. Doch egal, wie knapp oder klar das Ergebnis ausfiel, überall herrschte Sportsgeist. Es wurde gelacht, gratuliert und gemeinsam über besonders spektakuläre Szenen gesprochen.



Manche Partien waren so still, dass man das Klackern der Würfel wie Donnerhall hörte, andere so laut, dass selbst Sauron kurz aufgehorcht hätte. Zwischen jubelnden Siegern und schmunzelnden Verlierern entstanden Geschichten, die weit über diesen Tag hinaus erzählt werden.



Denn das ist die wahre Magie von The Dark Mountain: Jeder ging mit seiner eigenen Legende nach Hause – ob sie nun in Ruhm, Chaos oder einem kritischen Patzer endete.


Mittagspause – Stärkung auf Mittelerde-Art


Gegen Mittag verwandelte sich der Schlachtensaal in eine Taverne Mittelerdes. Es gab Curry mit Reis, dampfend und würzig – eine Mahlzeit, die sogar Orks und Elben an einen Tisch gebracht hätte.


Lachen erfüllte den Raum, Taktiken wurden analysiert, und ich sah in viele glückliche Gesichter. Niemand blieb allein, niemand außen vor – so wie es sein soll.



Preise und Ehrungen


Als der Abend nahte, legte sich ein feierliches Knistern über die Halle – die Siegerehrung stand an. Trophäen glänzten, Würfel ruhten und überall lag dieses Gefühl: Egal, wer gewinnt, wir alle haben etwas gemeinsam erlebt.

Kurl überreichte die Preise mit einem Lächeln, das so ehrlich war, dass selbst ein Ork gerührt gewesen wäre.



Die schönste Armee wurde mit großem Beifall gefeiert, und ja – auch der letzte Platz bekam Standing Ovations.Dieser ging an meinen geschätzten Kollegen Marlie, meinen Protégé, der den Titel des stolzen Letzten mit so viel Charme und Haltung annahm, dass man ihn beinahe zum Helden des Abends erklärt hätte. Wenn das kein Sportsgeist ist, weiß ich wirklich nicht, was dann!


Ein besonderes Raunen ging durch den Raum, als der Gewinner der Kategorie Best Painted bekannt gegeben wurde. Die Armee – ein wahres Meisterwerk aus Farbe, Schatten und Fantasie – erinnerte daran, dass Tabletop weit mehr ist als Würfeln. Es ist Kunst, Geduld und Liebe zum Detail. Jeder Pinselstrich erzählte eine Geschichte, jedes Modell war ein kleines Wunder.



Man merkte, wie sehr die Menschen sich hier gegenseitig gönnten, wie jeder Applaus von Herzen kam. Diese Stimmung, dieses gemeinsame Staunen – das ist der eigentliche Preis, den alle an diesem Abend gewonnen haben.





Ergebnisse und sportlicher Abschluss


Platzierungen

🥇 1. Platz: Cornelis "Niels23" Bijt Vuur

🥈 2. Platz: Michael "Master_Siegi" Tusch

🥉 3. Platz: Stephan "stevo-23" Mayr



🎨 Best Painted: Herbert "HerrBert" Dietrich

😂 Fair Play / Letzter Platz: Christian "Marlie" Kirchmair – Mit Würde gefallen.



Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhielt außerdem eine Miniatur von Sauron – 3D-gedruckt, glänzend und bedrohlich. Ein Symbol für das, was diesen Tag ausmachte: Leidenschaft, Gemeinschaft und Humor.



Das große Finale


Nach zwölf Stunden voller Miniaturmagie versammelten sich alle für ein Gruppenfoto, ein Bild, das mehr sagt als jede Rangliste.

Man sah Lachen, Stolz, Erschöpfung und Freundschaft. Genau das ist es, was bleibt.


Ich, Ugo Bagosh, schreibe diese Zeilen mit einem warmen Herz und tintenverschmierten Fingern. Denn The Dark Mountain 5 war mehr als ein Turnier – es war ein Fest des Miteinanders, eine Feier unseres gemeinsamen Hobbys.


Und wenn Helm, Galadriel und Azog hätten unterschreiben können, sie hätten es wohl genauso gesehen.


Sponsoren & Unterstützer

Ein besonderer Dank gilt unseren großartigen Unterstützern, die The Dark Mountain 5 mit Preisen, Engagement und Leidenschaft bereichert haben:





Allen Sponsoren ein herzliches Danke – ohne euch wäre The Dark Mountain 5 nur halb so legendär gewesen!


Danksagungen

Zum Schluss noch ein paar Worte des Herzens – denn hinter jedem großen Turnier stehen Menschen, die still im Hintergrund wirken und alles zusammenhalten.


Organisation – Kurl & Lukas

Zwei Säulen der Tiroler Tabletop-Szene. Ohne ihre Ruhe, Struktur und ihren fast schon magischen Sinn für Ordnung wäre The Dark Mountain 5 wohl eher ein chaotisches Abenteuer als ein Meisterwerk geworden. Sie hielten den Zeitplan wie Generäle, sorgten für faire Spiele und hatten trotzdem immer ein offenes Ohr für Fragen, Scherze oder eine kleine Aufmunterung zwischen den Runden.


Fotografie – Joelle Kröll

Mit sicherem Auge und ruhiger Hand fing sie die Atmosphäre des Tages ein: das Lächeln nach einem gelungenen Spielzug, das angespannte Nachdenken über den nächsten Wurf, das leise Chaos zwischen Miniaturen und Maßbändern. Ihre Bilder erzählen, was Worte kaum fassen – die Seele dieses Turniers.


Ein herzliches Danke an euch!

Ohne euch wäre dieser Tag nur halb so schön, halb so gut organisiert und vor allem: nicht so wunderbar festgehalten worden.



Über den Autor

Name: Ugo Bagosh

Alter: 37 Jahre

Wohnort: Innsbruck (ursprünglich aus Altdorf)

Beruf: Schreiber und Chronist des „Innsbrucker Strategen"

Bekannt für: Feder, Monokel, Kaffee und die unerschütterliche Leidenschaft, jedes Tabletop-Event bis zur letzten Würfelumdrehung auszukosten.

Charakter: Exzentrisch, detailverliebt, manchmal leicht überfordert – aber immer mit einem Lächeln unter dem Schnautzer und Tinte auf den Fingern.

Markenzeichen: Pergamentrollen unter dem Arm, ein überquellendes Notizbuch und der feste Glaube, dass jedes Turnier eine Geschichte verdient hat.



„Ich schreibe nicht nur über Spiele. Ich schreibe über Menschen, die aus Würfeln kleine Legenden machen.“ – Ugo Bagosh

2 Kommentare


Huso Maral-Avdic
17. Nov. 2025

Einfach top freu mich sehr auf nächste:))

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Marlie
Marlie
11. Nov. 2025

Ich hoffe euch gefällt der erste Eintrag einer längeren Reihe von Eventberichten, verfasst von einem Alter Ego Ugo Bagosh.

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